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Shiatsu-Massage

Donnerstag, 14. Mai 2009

Am Samstag war ich im hessnatur-Laden in Butzbach einkaufen. Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich im Atrium des Ladens viele Sitzkissen und Massagedecken entdeckt habe – und mitten unter den Muttis und Vatis, die dort mit ihrem Nachwuchs sitzen und massieren, auch meine Kollegin Julia aus dem Bereich Marketing und Vertrieb mit ihrem Sohn Paul. Sie hat zusammen mit den Kollegen aus dem Laden die Shiatsu-Massage für Babies organisiert.

Zu Gast war an diesem Tag die Shiatsu-Lehrtherapeutin und Autorin Karin Kalbanter-Wernicke, unter deren Anleitung die Eltern erste Massagegriffe lernen konnten, um damit ihren Kindern was Gutes zu tun. Das hat mich an meine Erfahrungen mit Energie- und Körperarbeit erinnert, die ich vor Jahren dank einer sehr guten Physiotherapeutin machen durfte. Schon eine sehr schöne und bereichernde Angelegenheit!

Shiatsu ist eine sanfte Massage und, wie Julia mir erzählt hat, auch eine besondere Form der Beziehungspflege. Die besonders wichtig und förderlich für Eltern und ihren Nachwuchs ist. Shiatsu beruht auf der alten Tradition der chinesischen Massage, wurde im vergangenen Jahrhundert in Japan weiterentwickelt und heißt wörtlich übersetzt „Fingerdruck“ – wobei bei der Behandlung, was ich auch noch nicht wusste, der ganze Körper eingesetzt wird. Das nimmt Einfluss auf die verschiedenen Energie-Meridiane im Körper, was zu Entspannung führt und gleichzeitig auch Energien freisetzt, im Sinne des japanischen Ki.

Am kommenden Samstag, 16. Mai findet übrigens der nächste kostenlose Shiatsu-Workshop statt – nicht nur für Babies, sondern auch für Erwachsene. Dabei werden erste Massagegriffe gelernt, zwischen den Terminen stehen die Therapeutinnen für Infos zur Verfügung. Jeweils um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr finden Schnupperkurse statt.

Wolle/Seide für alle!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Tragen Sie Unterwäsche aus Wolle? Zugegebenermaßen eine etwas pikante Frage.

Aber mal ehrlich: So manch einer verbindet mit dieser Vorstellung eher ein Leibchen der Urgroßeltern oder Doku-Soaps wie Schwarzwaldhaus 1902 und Co. Wer denkt schon wirklich über eine heute noch zeitgemäße zweite Haut nach?

Ich bin fest davon überzeugt, dass Wolle die Faser der Wahl ist. Spätestens nach der Schulung über textilen Grundlagen im Hause hessnatur war ich überzeugt: Ihre Eigenschaften sind denen unsere Haut so erstaunlich ähnlich, das probiere ich im nächsten Winter aus. Zu meinem ersten Langarm-Shirt kam schon bald Nachschub: Muskelshirts, T-Shirts, vorzugsweise gemischt mit ein wenig Seide. Besonders beim Joggen die perfekte Wäsche, um bei kalten Außentemperaturen die Dehnübungen verschwitzt, aber ohne zu frieren zu absolvieren.

Oft sprechen mich dick ummantelte Leute an, wenn ich mal einige Minuten im Hemd draußen stehe. „Frierst du nicht? Pass auf, dass du nicht krank wirst!“ Ich lächle genüsslich und antworte: „Hab doch mein Woll-Leibchen drunter.“ Und jedes Mal habe ich das Gefühl, in ihren Augen bloß ein komischer Freak zu sein, der halt sein Glück in Naturtextilien gefunden hat. Von wegen! Aber mit dieser zweiten Haut trägt sich ein konventionelles Stück gleich dreimal so gut.

Und ich wünschte, solche Vorurteilsträger würden es einfach mal testen. Wetten, dass viele überzeugt wären von den perfekten Eigenschaften der fein gestrickten Schurwollwäsche?

Nicht zu vergessen unser Sohnemann. Seit seiner Geburt im Hochsommer bis zu den Minusrekorden der letzten Wochen: Er trägt seine Wolle/Seide-Bodies tagein tagaus, ohne zu Murren, ohne Hautirritationen und vor allem: Ohne bisher einmal krank gewesen zu sein. Und er sieht so schnuckelig mehlwurmig dabei aus. Das haben sogar die anfangs skeptischen Verwandten mittlerweile lieb gewonnen.

Also, liebe Mitmenschen: Vergesst eure angebliche Wollallergie und probiert es aus! Ehrlich: Das ist Lebensqualität.

Der Nachwuchs ist unterwegs

Montag, 5. Januar 2009

Meine Tochter ist 32 Jahre alt und im 5. Monat Schwanger. Das Baby wird voraussichtlich am 13.Mai das Licht der Welt erblicken. Die Zeit der Schwangerschaft mit meiner Tochter zusammen erleben zu dürfen, ist etwas ganz besonderes für mich.

Es ist  schon sehr interessant  festzustellen, wie eine werdende Mutter sich verändert. Das fängt schon beim Autofahren an: Meine Tochter war eigentlich eine ziemliche Raserin, aber seitdem sie schwanger ist, fährt sie wie eine Schnecke. :) Da merkt man, wie eine werdende Mutter ihr Kind schützt.
So auch mit der Auswahl der Babykleidung. Eigentlich ist sie nicht so die hessnatur-Käuferin, aber nun ist sie schwanger und “pusch!” hat sich alles geändert! Sie möchte jetzt nur noch Sachen von hessnatur für ihr Baby weil sie nun meint, dass es wichtig ist, dass  das Baby gesunde und giftfreie Kleidung trägt.

Am Samstag waren wir im Laden und haben wir schon mal ein paar Babysachen angesehen und gekauft: Strampler, Babytrage, und Stilltop. Und das macht auf einmal so richtig viel Spaß! Sie fragt jetzt ständig Dinge wie: “kommt da noch Unterwäsche drunter” oder “ziehe ich den Body gleich über die Windel?”

Ja, auch das muss man natürlich erst alles lernen . Außerdem habe ich einen Schurwollbody gekauft, und siehe da , meine Tochter- eigentlich  eine große Gegnerin von Wollkleidung-  ist nun ganz begeistert wie weich Wolle doch ist…

Es ist schön, sie beraten zu können. Denn es ist doch wichtig, dass ein kleines Baby von Anfang an geschützt wird durch gute Kleidung, damit es sich so richtig wohlfühlen kann - vom ersten Tag an.

Das wünsche ich mir für meinen kleinen Enkel.
Die ganze Familie freut sich schon riesig auf den kleinen neuen Erdenbürger. Und ich als werdende Oma bestimmt am zweit- oder zumindest drittmeisten!! :)