Artikel mit den Tags "Allgemeines"

Greencamp 2009: Die Fackel brennt

Dienstag, 23. Juni 2009

Nachhaltigkeit hat Priorität - darin waren sich alle einig, ganz egal, wie sich der Workshop beim Greencamp auch nannte. Die Idee ist einfach, gleichzeitig spektakulär und vor allem genauso liberal und demokratisch, wie die beiden Macher der Karmakonsum-Konferenz, Christoph und Noel, das angezettelt haben: Die Workshopideen stammen aus den Reihen derer, die sich zum Greencamp angemeldet hatten. Also ein Tag von den Teilnehmern für die Teilnehmer. Austausch in den Pausen dazwischen wurde groß geschrieben. Durch die Diskussionsrunden oder aktive Teilnahme in Gruppenarbeiten lernten sich viele untereinander besser kennen und so füllte ein angeregtes Unterhaltungs-Geräusch die Luft in der langen Mittagspause. Genauso sollte es sein. Netzwerken in bestem Ambiente. Und alles mit Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigten. Einen Virus gesetzt haben wir damit sicherlich mitten in der Börse Frankfurts, dem Zentrum für klassisches Wirtschaften in Deutschland, ja, in Europa. Ja, die Fackel brennt für mehr Nachhatigkeit im Tun jedes Einzelnen!

Ein Beispiel für diese Vielzahl an Energie, Begeisterung und Initiative war der Workshop von Sebastian Backhaus und Philipp Goeckler, die in Berlin vor einer Woche einen Carrotmob organisiert hatten (wir berichteten). Es waren „die üblichen Verdächtigen“, die kamen. Die, die sowieso nachhaltig leben und konsumieren. Es muss ein echter Event und ein super Ergebnis für den Ladenbesitzer geworden sein! Die beiden Initiatoren wünschten sich für das nächste Carrotmob, noch mehr Menschen mobilisieren zu können.

Dass es Zeit ist, umzudenken, haben uns alle Redner des vorangegangenen Tages immer wieder und von verschiedenen Seiten deutlich gemacht. Ob es Hans Reitz mit seiner Vision eines Social Business war oder Prof. S. Carbonaro, die mit eindrucksvollem Bildmaterial herbeigesehnte Veränderungen und Sehnsüchte aufzeigte. Radikal umdenken forderte sie mitreißend. Im Saal waren wir uns dazu alle einig.

Mit vielen neuen Ideen und beeindruckenden Gesprächen kamen Michi Krause und ich wieder an unsere Schreibtische zurück. Es ist, wie Prof. Götz Rehn, der Gründer und visionäre Chef von Alnatura, sagte: „Sieh auf zu den Sternen, gib acht auf die Gassen“. Heute müssen wir mal wieder vor unsere Füße schauen und einen Schritt nach dem anderen gehen.

Übrigens: Die Fackel bringen wir mit und tragen sie in unser Tun!

Der Minne Marketing-Preis

Dienstag, 2. Juni 2009

… and the winner is … hessnatur! So sieht er also aus, der Minne Marketingpreis für innovatives nachhaltiges Marketing, den ich am Mittwoch in München entgegen nehmen durfte. Die Verleihung war übrigens auf der Hohenzollernstraße in München, in der sich ja auch der hessnatur Laden befindet. - Zwar nicht bewußt gewählt, aber vielleicht auch kein Zufall …

Seit Mitte der 1980er Jahre wachsen die öffentlichen Forderungen an Unternehmen zu mehr Verantwortung in sozialen und ökologischen Fragen. Die Maßnahmen fallen im Großen und Ganzen jedoch sehr unterschiedlich aus. Dabei reicht die Bandbreite von eher marktstrategischen kurzfristigen Effekten bis zu gesellschaftlich langfristig orientierten Perspektiven.

Ich merke aber, dass die “konventionelle” Marketingszene mittlerweile genau darauf schaut, was die Ökos so treiben, um sich zu orientieren - aber oft sicher auch, um zu lernen. Wurde ein nachhaltig handelndes Unternehmen bis in die 1990er Jahre hinein nur von wenigen Pionieren wahrgenommen, wird diese Thematik heute auch für Unternehmen relevant, die sich bislang (noch) kaum mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Auch die letzten Unternehmen haben mittlerweile begriffen, dass sie eine Haltung zu sozialen und ökologischen Fragestellungen haben sollten.

Für die Öko-Pioniere bedeutet dies - neben der langsam, aber sicher gewährten Bestätigung, vieles alternativ und richtig gemacht zu haben - aber auch Innovationsdruck: Je stärker der Wettbewerb desto besser muss eine Organisation werden. Natürlich. Und das gilt auch für das Marketing. Es gilt immer wieder neue und innovative Konzepte zu erarbeiten, mit denen das langfristige Vorantreiben von ökologischen und sozialen Zielen unter Beweis gestellt werden kann.

Und genau hier hat hessnatur, mit einer 33-jährigen Unternehmens-Geschichte, meiner Meinung nach weiterhin große Potentiale zu heben. Denn auch im Marketing spielt hessnatur eine ernstzunehmende Rolle.

Und hier Juy (von links nach rechts): Klaus Kofler (Zukunftsforscher), Peter Jordan (Bayerischer Landesvorstand der Deutschen PR Gesellschaft), Thomas Jäger (Gründer von The Foo), ich (Noel Klein-Reesink), Lutz Dziarnowski (1. Vorsitzender des Münchener Marketing Circle), Jochen Kohler (bizzlounge Frankfurt), Felix Stöckle (Managing Director von Landor Ass. Hamburg) und
Stefan Picard (Gründer der Bizzlounge).

Wie schnell die Zeit vergeht…

Donnerstag, 30. April 2009

Kennt Ihr das Gefühl, dass die Zeit einfach viel zu schnell voranschreitet? Manchmal kann man den Zeigern auf der Uhr kaum glauben, wenn sich der Tag schon wieder dem Ende zuneigt. Da muss doch jemand an der Uhr gedreht haben oder laufen die Zeiger heute schneller als sonst?

Wie schnell die Zeit vergeht, sehe ich besonders an meinen Traineesteps. Heute ist mein letzter Tag bei hessnatur und ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie ich an meinem ersten Tag am Empfang gewartet habe. Wenn mich hingegen jemand fragen würde, was ich letzten Samstag gegessen habe, müsste ich schwer nachdenken.

Was ich damit sagen will ist: Vergeht die Zeit nicht immer viel zu schnell, wenn man etwas schönes erlebt hat? Wenn man verliebt ist zum Beispiel, kann eine rote Ampel doch gar nicht lang genug rot sein. Ein Besuch beim Zahnarzt hingegen könnte meiner Meinung nach viel schneller gehen. Gerade Dinge, die nicht dem alltäglichen Trott unterliegen, sorgen für Spannung im Leben, bleiben in Erinnerung und lassen die Zeit vergehen wie im Nu. Das Fortschreiten der Zeit sollte meiner Meinung nach nicht negativ gesehen werden, auch wenn ein Abschied bevor steht, sondern als eine Bereicherung von neuen Dingen, die man erlebt hat.

Ich bin dankbar für vier Monate bei hessnatur mit abwechslungsreichen Aufgabengebieten und jeder Menge neuen Erfahrungen im Gepäck. Nehmen wir nur meinen ersten Blogbeitrag. Nie zuvor habe ich in einem Blog einen Beitrag geschrieben und mich erst recht nicht mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt. Ein paar Monate später bin ich sicherlich nicht zum totalen Öko mutiert, aber mein Bewusstsein beim Einkaufen hat sich geändert.

Vier Monate hinterlassen auch eine Menge an schönen Erinnerungen. Spontan fallen mir drei Dinge ein: Sportwoche, 12 Uhr-Mittagessen und Produkttester-Events. Ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber das würde wohl den Rahmen überspannen.

In diesem Sinne möchte ich mich für vier tolle Monate bedanken, in denen ich jederzeit das Gefühl bekommen habe, ein fester Bestandteil von hessnatur gewesen zu sein.
Ein großes Dankeschön  auch an alle Kommentarschreiber im Blog. Was haben ich mich immer gefreut wenn der eigene Beitrag mehr Kommentare erhalten hat als ein anderer. :)

Schönes Video zum Thema Energieverschwendung

Dienstag, 21. April 2009

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Zum Thema Energieverschwendung muss ich nur jeden morgen in die Autos schauen, die an mir vorbeifahren: In 99% aller Vehikel sitzt jeweils nur eine einzige Person. Und das ist so ähnlich wie ein Ei mit einer ganzen Badewanne Wasser zu kochen, nämlich Energieverschwendung. Würden sich mehr Menschen zu Fahrgemeinschaften zusammen tun, um so weniger Autos bräuchten wir, umso weniger würden wir die Umwelt verpessten.

Ist der Sprit zu günstig?

“Gossip Girl” trägt hessnatur

Dienstag, 14. April 2009

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Kelly Rutherford - besser bekannt als “Lily van der Woodsen” in der erfolgreichen US Serie Gossip Girl - trägt unseren Kaschmir/Seiden Longcardigan aus der Herbst/Winter-Kollektion 2008.

Gossip Girl ist eine DER angesagtesten Fernsehserien in den USA. Dort ist bereits die zweite Staffel am Start, in Deutschland startet Gossip Girl am kommenden Samstag auf Pro Sieben. In der Serie geht es um junge New Yorker Leute, deren “Irrungen und Wirrungen”, sprich was einem alles im Leben so passiert, von der anonymen New Yorker Bloggerin “Gossip Girl” aufgegriffen werden.

Leider ist der von Kelly getragene Artikel bereits ausverkauft. Wenn man mich, einen Mann, nach einer Alternative fragen würde, dann würde ich die Yak-Strickjacke empfehlen.